Puccinis La bohème ist eine der meistgespielten Opern der Welt – und ein Grundpfeiler in der Geschichte der Nationaloper. Über Generationen hinweg haben die Zuschauer sich von der Liebesgeschichte zwischen Rodolfo und Mimì mitreißen lassen.
Lang lebe das Bohème-Leben
In allen Zeiten haben junge Menschen gelebt, als wären sie unsterblich. Tauchen Sie ein in die ewige Welt der Boheme – in R. B. Schlathers neuer Version von Puccinis Klassiker.
Wir treffen den jungen Dichter Rodolfo und die Nachbarin Mimì, die sich auf den ersten Blick verlieben. Gemeinsam mit den Freunden Marcello, Colline und Schaunard leben sie das bohemische Leben abseits der Gesellschaft. Durch Kunst, Freundschaft und Verliebtheit schaffen sie einen Raum, in dem die Realität draußen bleibt.
Doch die Leinwand lässt sich nicht schönreden. Mimì ist schwer krank.
Unsterblicher Klassiker
„Menschen sterben und Regierungen wechseln, aber die Musik von La bohème wird für immer leben.“ Das schrieb der Erfinder Thomas Edison an den Komponisten Giacomo Puccini. In La bohème lässt Puccini die Musik mit den Menschen auf der Bühne leben und atmen – in den langen Linien von „O soave fanciulla“, als Mimì und Rodolfo sich verlieben und die Zeit fast stillsteht, im leicht schwankenden Walzer „Quando me’n vo’“ von Musetta und in der ohrenbetäubenden Stille, wenn der Atem aufhört und der Tod eintritt.
In der Rolle der Mimì treffen wir Victoria Randem und Ruzan Mantashyan.
Als Victoria Randem zuletzt die Titelrolle in Stefan Herheims Das verwunschene Abenteuer des schlauen Fuchses sang, reagierte die Presse mit stehenden Ovationen – und einem Heddapreis für die beste szenische Darbietung im Musiktheater. Sie hat zuvor Musetta in La bohème an der Staatsoper Berlin gesungen – nun treffen wir sie zum ersten Mal als Mimì.
Andrei Danilov und Carlos Cardoso teilen sich die Rolle des Rodolfo.