Als Gerald Finley zuletzt auf der Hauptbühne stand, führte das zu einem Preisregen für die Aufnahme von Der fliegende Holländer. Jetzt ist der Bassbariton zurück – mit einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert und einer Auswahl von Schumanns, Griegs und Barbers Liedern.
Lieder und Weihnachtslieder in harmonischer Vereinigung
Der internationale Opernstar Gerald Finley gibt sein erstes Solokonzert in Norwegen. Um die Weihnachtsstimmung sicherzustellen, stehen unter anderem „Deilig er jorden“, „Christmas Carol“ und Benjamin Brittens „I Wonder as I Wander“ auf dem Programm.
Große Teile des Konzerts sind dem gewidmet, wofür Finley besonders bekannt ist: der Liedkunst. An seinem Piano hat er Julius Drake.
Kritikergepriesener Liedinterpret
Die Aufnahme von Robert Schumanns Dichterliebe mit Gerald Finley und Pianist Julius Drake hat seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2008 hervorragende internationale Kritiken erhalten. Das Radar-Paar wurde für ihr „glorreiches Schumann-Rezital“ gefeiert, und ihre Zusammenarbeit wird oft als außergewöhnlich fruchtbar hervorgehoben.
Auf dieser Grundlage eröffnet das Konzert des Abends mit Schumanns ikonischer Vertonung von Heinrich Heines Poesie. Die starken Extreme zwischen Begeisterung und Verzweiflung in Heines Dichtung inspirierten Schumann, einige seiner ergreifendsten und unvergesslichsten Lieder zu schreiben.