Wenn Sie Elida Almeidas Album Spedju von 2026 hören, wird schnell deutlich – alle Zutaten sind vorhanden. Die mühelose Kraft ihrer Stimme, das Aufeinandertreffen etablierter Stile und Rhythmen wie funaná, batuque und morna mit etwas Frischem und Modernem.
Almeida ist einer der größten neuen Sterne der kappverdischen Musik. Sie wurde auf der Insel Santiago geboren und wuchs mit dem Singen von Kirchenliedern auf. Als ihr Vater starb, trug sie durch ein Radioprogramm beim lokalen Radiosender in Maio zum Familieneinkommen bei. Sie ist eine engagierte Verfechterin des Rechts auf Bildung und verließ ihr Elternhaus, um Lieder über Liebe und Fürsorge zu komponieren. Ihre frische, warme Stimme hatte sofortige Anziehungskraft auf das Publikum, und eines ihrer frühesten Lieder wurde in der berühmten portugiesischen Seifenoper A Unica Mulher verwendet. Von da an nahm die Sache Fahrt auf. Ihr erstes Album, Ora doci, Ora Margos, führte sehr viele Fans an ihre kraftvolle Stimme heran. Ihr Name hallte durch ganz Europa, Afrika und Nordamerika. Auf ihrem zweiten Album, Kebrada, beanspruchte sie ihre afrikanische Identität und fusionierte hausgemachte Rhythmen mit einer lateinamerikanischen Sensibilität. Sie ist zur Sprecherin für Kap Verde geworden und die Stimme einer neuen Generation – auf Alben wie Di Lonji, Gerasonobu und der diesjährigen Veröffentlichung, in denen sie nicht nur Vergangenheit mit Gegenwart verbindet, sondern auch ihr Handwerk als tief persönliche Sängerin verfeinert hat und die Kunst der Ballade auf eine aufrichtige, sanfte und virtuose Weise meistert. In ihrer über zehnjährigen Karriere hat sie über 50 Länder besucht, zahlreiche Auszeichnungen gewonnen und Herzen auf vier verschiedenen Kontinenten erobert – und in diesem Herbst besucht sie mit ihrem Soloprojekt zum allerersten Mal Oslo World.
Die Abendkasse und die Bar öffnen eine Stunde vor Konzertbeginn.