Lap-See Lam – die vierte Preisträgerin des Lise Wilhelmsen Art Award – wird in einer umfangreichen Einzelausstellung präsentiert. Mithilfe verschiedener Medien erkundet die schwedische Künstlerin Geschichte, Mythen und die Gegenwart durch stimmungsvolle Erzählungen. Die Ausstellung wird räumliche Werke und neue Arbeiten beinhalten.
Lap-See Lam arbeitet in einem breiten Spektrum von Medien, darunter Video, Installation, Skulptur und Performance. Sie thematisiert Fragen der Identität, Migration und Zugehörigkeit durch Geschichten, die aus der chinesischen Diaspora in Europa stammen.
Lams vielschichtige Kunstpraxis verwebt Geschichte, Mythos und Technologie. Sie schafft stimmungsvolle Universen, in denen Kulturerbe und Gegenwart aufeinandertreffen, und traditionelle Erzählformen – wie kantonesische Oper und Schattenspiele – auf digitale Medien treffen.
Die Ausstellung im Henie Onstad wird Lams größte Präsentation in Norwegen bis dato sein und wird zwei größere Schattenspiel-Installationen zeigen, die zum ersten Mal zusammen als ein gemeinsames räumliches Werk installiert werden, zusätzlich zu neuen Arbeiten, die speziell für die Ausstellung geschaffen wurden.
Die Kuratoren der Ausstellung sind Isabella Maidment und Xiaoyu Weng.
Lap-See Lam (geb. 1990) lebt und arbeitet in Stockholm. Sie hat einen Master of Fine Art von der Kungl. Konsthögskolan und repräsentierte die nordischen Länder auf der 60. Internationalen Kunstausstellung der Biennale von Venedig im Jahr 2024. Kürzlich stellte sie im Moderna Museet und Bonniers Konsthall in Stockholm, im Studio Voltaire in London, im Portikus in Frankfurt, in der PHI Foundation for Contemporary Art in Montréal, im Power Plant in Toronto und im Hammer Museum in Los Angeles aus. 2026 wird sie auch in der Secession in Wien ausstellen.