Die von der Kritik gelobte Vorstellung der Geneva Camerata verschiebt die Grenzen dessen, was klassische Musik sein kann.
Dreißig Musiker und zwei Tänzer
Alle Musik ist Bewegung – das ist die Grundidee hinter der Dance of the Sun der Geneva Camerata, einem einzigartigen Konzertformat, das Musik und Tanz in einer Ode an das Leben, die Hoffnung, den Verlust und die Liebe vereint.
Dreißig Musiker der Geneva Camerata stehen zusammen mit zwei Tänzern auf der Bühne, wobei einer von ihnen der Choreograf selbst, Juan Kruz Díaz de Garaio Esnaola, ist. Die Musiker tanzen Esnaolas Choreografie, während sie Mozart, Lully und das Auftragswerk Rise von Barblina Meierhaus aus dem Gedächtnis spielen. Das Ergebnis ist eine genreübergreifende Mischung aus Musik, Tanz und Theater, die die Art und Weise, wie wir hören, herausfordert.
Wild innovativ
Dance of the Sun wurde als eine der besten Aufführungen des Jahres hervorgehoben, als die New York Times das klassische Musikjahr 2019 zusammenfasste.
Internationale Presse beschreibt die Vorstellung als kühn und innovativ – ein Werk, das die Konventionen herausfordert und einer traditionellen Kunstform einen ganz neuen Ausdruck verleiht. David Greilsammer, der Dirigent, der alles ins Rollen brachte, ist selbst Teil der Choreografie auf der Bühne.